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|  | MELDUNG: Essen-Borbeck, 19. Januar 2007 |
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In einem Schreiben an die Geschäftsführung des Dualen Systems Deutschland (DSD) beklagt die Borbecker SPD-Bezirksfraktion Mängel bei der Leerung der gelben Tonnen in Borbeck. Wir dokumentieren den Brief in Auszügen:
»Aufgrund des anhaltenden Verdrusses Ihrer Kunden wurde das bürgerunfreundliche Gebaren der Fa. Rhenus bereits in der Septembersitzung 2005 durch die Bezirksvertretung Borbeck behandelt. Ein Vertreter des Unternehmens (...) wies jedoch alle Vorwürfe zurück und verwies darauf, dass Rhenus sich gegenüber dem DSD ,vertragskonform' verhalte (...) Über alle Fraktionsgrenzen hinweg waren die Mitglieder der Bezirksvertretung allerdings der Meinung, dass eine kundenorientierte Veränderung der Dienstleistung unbedingt erforderlich ist.
Weil die Beschwerden der Bürger massiv anhielten, hat die SPD-Fraktion die Bevölkerung im August 2006 aufgerufen, ihren Verdruss und die Verärgerung über die mangelhafte Entsorgung der Gelben Tonne schriftlich zu formulieren. Wir haben daraufhin zahlreiche Zuschriften von verärgerten Bürgern erhalten. Nach Auswertung bestätigte sich, dass es zwingend erforderlich ist, den Service um die Leerung der Gelben Tonne deutlich zu verbessern. Uns ist bekannt, dass die Ausschreibung für die DSD-Leistungspartner zum 1. Januar 2008 für Essen-Borbeck im März 2007 beginnt. Wir möchten Sie daher im Interesse der Bürger unserer Stadt bitten, bei der Auswahl eines neuen Leistungspartners für die Leerung der Gelben Tonnen besonders darauf zu achten, dass die Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen (...) berücksichtigt werden.
Der mangelhafte Zustand bei der Leerung durch Fa. Rhenus ist nicht mehr hinnehmbar! Die Arroganz, mit der die Unternehmensvertreter darauf verweisen, dass die Vertragsgestaltung mit Ihnen, dem DSD, keinen Spielraum für eine Verbesserung der Leistungen lässt, empfinden wir schlichtweg als Frechheit der Fa. Rhenus, die wir uns im Interesse der Menschen nicht mehr länger bieten lassen wollen.«

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